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	<itunes:summary>Der Deutsche Taschenbuch Verlag präsentiert gelesene Ausschnitte aus aktuellen Büchern mit persönlichen Anmerkungen von Autorinnen, Autoren und Verlagsmenschen. Weitere Informationen zu den vorgestellten Büchern finden Sie unter dtv.de</itunes:summary>
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	<itunes:subtitle>Der Bücherpodcast des Deutschen Taschenbuch Verlags - dtv</itunes:subtitle>
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		<title>dtv Magazin</title>
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		<title>Die Ruhe des Stärkeren</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 07:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M. Bohl - dtv Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Die Ruhe des Stärkeren]]></category>
		<category><![CDATA[Veit Heinichen]]></category>

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		<description><![CDATA[Comissario Proteo Laurenti ermittelt wieder! Diesmal hat er es mit der EU-Erweiterung, Tierschmuggel, Kampfhunden, Mord und Verliebten zu tun und ist unser Krimi des Monats!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ermittler<br />
</strong>Er ist ebenso dickköpfig wie liebenswürdig : Comissario Proteo Laurenti ermittelt in seinem sechsten Fall. In gewohnter Manier ist Laurenti dabei nicht nur ein Liebhaber kulinarischer Köstlichkeiten&#8230;</p>
<p><strong>Der Fall<br />
</strong>Im Rahmen der EU-Erweiterung sollen, begleitet von einem großen Festakt,  die Grenzen zum Balkan geöffnet werden. Die Öffnung will von den Sicherheitskräften gut geplant sein und so wird eine Sicherheitskonferenz einberufen. Als Commissario Proteo Laurenti mit der Bahn nachts von besagter Konferenz nach Triest zurückkehrt, wird im selben Zug der Tierpräparator Marzio Manfredi ermordet. Es scheint, als habe dieser Dorgen und unter Artenschutz stehende Tiere geschmuggelt. Die Ermittlungen in diesem Mordfall kommen Laurenti ganz und gar ungelegen, hat dieser doch schon genug um die Ohren. Denn eine rechtsradikale kroatische Gruppe bedroht den Spekulanten Goran Newman, der auf den globalen Finanzmärkten mit Immobilien und genmanipuliertem Getreide Milliarden verdient hat. Und als wäre das ganze nicht schon kompliziert genug, rettet Sedem, der Sohn Newmans Laurentis junge Assistentin Pina vor einer Kampfhundattacke und verliebt sich dabei in sie. Für Laurenti ist wieder einmal klar: Die ganze Welt muss sich gegen ihn verschworen haben&#8230;</p>
<p><strong>Autor<br />
</strong>Veit Heinichen, geboren 1957, arbeitete als Buchhändler und für verschiedene Verlage. 1994 war er Mitbegründer des Berlin Verlags und bis 1999 dessen Geschäftsführer. 1980 kam er zum ersten Mal nach Triest, wo er heute lebt. Seine Krimis um den Ermittler Proteo Laurenti wurden in mehrere Sprachen übersetzt und u. a. mit dem Premio Franco Fedeli, dem Preis für einen der drei besten italienischen Krimis des Jahres, sowie dem Radio-Bremen-Krimipreis ausgezeichnet.</p>
<p> <strong>Leseprobe<br />
</strong><a href="http://www.book2look.com/vBook.aspx?id=u5arVHuskn" target="_blank">Die ersten 20 Seiten</a></p>
<p><strong>Das meint die Presse<br />
</strong>»Vorsicht, bissig! Packender Krimistoff!« <em>Capital</em></p>
<p>»Veit Heinichen ist der Fellini des Kriminalromans, aber auch sein Jamie Oliver.« <em>Standard</em></p>
<p>»Heinichens scharfer Moralismus ermüdet nicht; er trifft. Zumal er auf hohem Niveau unterhält &#8211; nicht nur der inneren Spannungsbögen wegen, der ausgezeichneten Überblendtechnik des Erzählens. Ist der Roman ein Spiegel der Gesellschaft, konzentriert sich der Kriminalroman auf deren Neurosen. Mit dem Gespür des Psychoanalytikers legt Heinichen sie in Triest als dem Prototyp der paneuropäischen Stadt bloß.« <em>Badischen Zeitung</em></p>
<p>»Laurenti, dieser sympathische Einzelgänger, der eitle Bürokraten-Affen und aufgeblasene karrieregeile Wichtigtuer ebenso hasst wie die immer zahlreicher und dreister auftretenden neureichen Schickimicki-Fuzzis in Triest, ist hier wieder in Höchstform. Heinichen hat ein wunderbares Porträt des Familienvaters im Kreis eines dominanten Matriarchats geliefert. Laurenti kämpft an mehreren Fronten: gegen Kriminelle, gegen den eigenen schwerfälligen Behörden-Apparat und gegen all die starken Frauen um sich herum, die ihn permanent bevormunden wollen (&#8230;)«<em> Titel &#8211; Kulturmagazin</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Bürocoach</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 09:31:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>C. Fuchs - Volontärin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchtipp der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Der Bürocoach]]></category>
		<category><![CDATA[Nicola Holzapfel]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>

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		<description><![CDATA[Mobbing im Büro, kein Vorankommen auf der Karriereleiter und die Arbeit überfordert Sie? Nicola Holzapfel bietet in ihrem ›Bürocoach‹ kreative, kompetente und hilfreiche Problemlösungen an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr Job macht Ihnen Spaß, <strong>aber<em> </em></strong>…</p>
<p>… Sie fühlen sich überarbeitet und ausgepowert? Sie haben zu viel zu tun und von Jahr zu Jahr ein größeres Pensum zu bewältigen? Das wirkt sich nicht nur auf das Arbeitsklima, sondern auch auf Ihr Privatleben aus? Wie lässt sich das ändern, wie wird es besser? ›Der Bürocoach‹ schafft Abhilfe: Prioritäten setzen! Öfter nein sagen! Schreibtisch aufräumen!</p>
<p>Darüber machen Sie sich keine Sorgen? Sie haben ganz anderen Kummer?<br />
… die Kollegen behandeln Sie fies? Der Alltag wird zur Tortur und sogar der Chef beteiligt sich am Mobbing? ›Der Bürocoach‹ steht Ihnen zur Seite: Suchen Sie das Gespräch! Holen Sie sich Unterstützung! Lassen Sie sich nicht fertig machen!Das ist nicht Ihr Problem?</p>
<p>… Sie kommen in Ihrem Beruf nicht voran, das Ende der Karriereleiter ist schon erreicht? Sie haben sich höhere Ziele gesteckt, die unerreichbar scheinen? ›Der Bürocoach‹ hilft Ihnen auf die Sprünge: Schaffen Sie sich Perspektiven! Arbeiten Sie vor! Geben Sie sich Zeit!</p>
<p>Nicola Holzapfel geht in ihrem Buch auf klassische Büro-Bereiche wie Arbeitsorganisation, Motivation und Zeitmangel ein und bietet kreative, kompetente und hilfreiche Problemlösungen an. Aber sie widmet sich auch schwierigen Themen wie Mobbing, dem richtigen Umgang mit dem Chef oder Gehaltsverhandlungen. Ihre Vorschläge sind pragmatisch oder auch originell, in jedem Fall sind sie gut umsetzbar und machen Mut, etwas Neues auszuprobieren. Daneben nennt sie Adressen und Links, die auf viele Fragen Ziel führende Antworten geben. So wird ›Der Bürocoach‹ zu einem tatkräftigen Ratgeber in unangenehmen Situationen, die jeden von uns treffen können. Dies gilt auch für Berufseinsteiger wie mich: Da ist jeder froh, einen so unkomplizierten Berater zu haben!</p>
<p><em>Christine Fuchs, Volontärin</em></p>
<h4><a href="http://book2look.com/vBook.aspx?id=DhDcEMOsGN" target="_blank">Hier geht&#8217;s zur Leseprobe</a></h4>
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		<title>Schreiben &amp; Lesen</title>
		<link>http://www.magazin.dtv.de/index.php/2010/08/27/schreiben-lesen-9/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 10:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M. Bohl - dtv Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreiben & Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Anja Jonuleit]]></category>
		<category><![CDATA[Herbstvergessene]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Anja Jonuleit zum Schreiben gekommen ist und warum sie keine Zeit für Schreibrituale hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>1. Wie sieht Ihr Schreiballtag aus? </strong></p>
<p>Morgens, wenn ich meine drei Mädels auf den Weg gebracht habe, koche ich mir einen großen Mug Kaffee und schreibe zunächst drei Seiten handschriftlich. Dann wecke ich meinen Sohn, frühstücke mit ihm, bringe ihn in den Kindergarten und gebe dann den handschriftlichen ›Ertrag‹ des Morgens in den PC ein und schreibe dort weiter bis ca. 12.30 Uhr.</p>
<p><strong>2. Haben Sie dabei feste Rituale? </strong></p>
<p>Da bei mir meist ›die Zeit läuft‹ halte ich mich nicht groß mit Ritualen auf: wenn ich den Stift senke, wird geschrieben. Nur der Mug Kaffee ist ein Muss!</p>
<p><strong>3. Schreiben Sie von Hand?</strong></p>
<p>Wie schon gesagt &#8230; Und ja, ich verwende dabei auch Notizen, die ich mir hin und wieder ›unterwegs‹ mache.</p>
<p><strong>4. Was wollten Sie als Kind werden?</strong></p>
<p>Ich erinnere mich an zwei vage Vorstellungen: die eine hatte ›etwas mit Malen‹ zu tun, die andere bewegte sich in Richtung ›Kriminalkommissar‹ (wohl die Folge von übermäßiger Krimilektüre).</p>
<p><strong>5. Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?</strong></p>
<p>Beim Übersetzen von Marcello Fois&#8217; Roman ›Meglio Morti‹. Das war für mich eine Art Aha-Erlebnis &#8230; so funktioniert ein Buch also! Daraufhin habe ich mein erstes Buch, ›Das Wasser so kalt‹, geschrieben, ein Projekt, das sich über zwei Jahre hinzog.</p>
<p><strong>6. Welcher Autor/welches Buch hat Sie nachhaltig geprägt?</strong></p>
<p>›Prägen‹ ist ein großes Wort. Natürlich hofft man, dass man von Schriftstellern, deren Werk man bewundert, ›geprägt‹ wird. Ich möchte hier lieber sagen, welche Schreibe mich nachhaltig beeindruckt hat &#8230; Vielleicht zuerst Sylvia Plath und ›Tulips‹ (unbedingt im Original), Ted Hughes’ Antwort nach einem dreißigjährigen Schweigen mit den ›Birthday Letters‹. ›Krabat‹ von Otfried Preußler. Wunderbar und schrecklich zugleich finde ich ›Alle Menschen sind sterblich‹ von Simone de Beauvoir. Judith Hermann. Elio Vittorini mit ›Conversazione in Sicilia‹, Dino Buzzatis ›Deserto dei Tartari‹. Und dann natürlich Autoren wie Mankell, Hakan Nesser und Elizabeth George. Sie sehen, alles bunt gemischt und ich finde kein Ende&#8230;</p>
<p><strong>7. Welcher Autor sollte unbedingt noch entdeckt werden? </strong></p>
<p>Fleur Jaeggy, eine Schweizer Autorin, die bei uns nahezu unbekannt ist. ›Die seligen Jahre der Züchtigung‹ ist für mich sprachlich eines der stärksten Bücher. Dann Catherine Guillebaud mit ›Sie ist weg‹. Und ›Stallone‹ von Emmanuèle Bernheim.</p>
<p><strong>8. Welches Buch hat Sie jüngst begeistert?</strong></p>
<p>Haruki Murakami: ›Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah‹; Christian Pernath: ›Ein Morgen wie jeder andere‹.</p>
<p><strong>9. Wen oder was wollen Sie unbedingt noch lesen?</strong></p>
<p>›Das Buch der Unruhe‹ von Pessoa.</p>
<p><strong>10. Was lesen Sie zurzeit?</strong></p>
<p>Ich entdecke gerade die Hunkeler-Krimis von Hansjörg Schneider.</p>
<p><strong>11. Wo lesen Sie am liebsten?</strong></p>
<p>Im Bett.</p>
<p><strong>12. Wofür legen Sie jedes Buch beiseite?</strong></p>
<p>Für Hommos mit Fladenbrot!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>›Clarissas empfindsame Reise‹ zu sich selbst</title>
		<link>http://www.magazin.dtv.de/index.php/2010/08/25/clarissas-empfindsame-reise-zu-sich-selbst/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 10:38:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M. Bohl - dtv Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Clarissas empfindsame Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenwartsliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Irene Dische]]></category>

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		<description><![CDATA[›Clarissas empfindsame Reise‹ führt die politisch uninteressierte Heldin weg von ihrem Liebeskummer hin zu amerikanischen Trailerparks und in den Wahlkampf von Hillary Clinton und Barack Obama.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Clarissa ist unglücklich &#8211; unglücklich verliebt. Um sich selbst von ihrem Liebeskummer zu heilen, beschließt die 30jährige Jüdin in ihr Heimatland, die USA zu reisen, die sie vor Jahren verlassen hat. Denn Clarissas große Sorge ist, dass sie nicht nur ihre Liebe, sondern auch die Begabung sich schnell und leicht zu verlieben verloren hat. Ihre zurückgewiesene Liebe zu einem russischen Dichter soll durch die Liebe zu einem noch bedeutenderen Dichter in dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten ersetzt werden. Als könnte der Verlust von etwas scheinbar Kleinem durch den Gewinn von etwas scheinbar Großem wettgemacht werden.</p>
<p>Obgleich ihr eigentliches Ziel New York ist, fliegt sie zunächst nach Miami, um sich dem Big Apple langsam und ohne Überstürzung zu nähern. Schon im Flugzeug macht sie ihre ersten Bekanntschaften, die sie auf wundersame Weise und ohne ihr Dazutun von einem Ort zum nächsten, von einer Begegnung zur nächsten führen. Und Clarissa erkennt, dass einem Fremde auf einer Reise zu den nächsten Menschen werden.</p>
<p>Schließlich führt der Zufall Clarissa auch Mitten in den bunten Trubel des Vorwahlkampfes 2008, als Hillary Clinton noch mit Barack Obama um die Präsidentschaftskandidatur stritt. Clarissa, die sich mehr für Schein, denn Sein interessiert und sich mit Mode und Luxuslimousinen besser auskennt als mit Politik bietet dem Leser einen ganz eigenen Blick auf die Geschehnisse &#8211; der ebenso ignorant wie charmant naiv ist:</p>
<p>»Der Name kam mir vertraut vor. Obama. Das klang fast wie Odiambo. Ein Luo-Name. Ich war mal in einen Odiambo verliebt gewesen, und zwar lange genug, um zu erfahren, dass so ziemlich jeder afrikanische Name, der mit O anfängt, ein Luo-Name ist und dass die Luo als Fischer in Kenia leben und niemandem zur Last fallen. Mein Odiambo war als Baby-Souvenir eines Ehepaars nach Europa gekommen &#8211; zwei Paläontologen, die ihn ihrer Haushälterin abgeluchst hatten. In Frankfurt wurde ihm eine liberale Erziehung zuteil, und als er fünfzehn war und in den Sommerferien als Page in einem Hotel jobbte, rundete ich als ältere &#8211; nein, als erfahrenere Frau seinen Bildungsgang ab, nachdem ich an der Art, wie sich seine dunkle Hand um den Griff meine Koffers legte, seine natürliche Begabung erkannt hatte.«</p>
<p>Durch ihre Unbeschwertheit und die Fokussierung auf sich selbst verurteilt Clarissa die Menschen, die sie trifft niemals,  fügt sich ebenso in den Kreis von den christlichen Bewohnern eines Trailerparks, wie zu den Scwergewichten bei politischen Banketten. ›Clarissas empfindsame Reise‹ führt sie schließlich, ohne dass sie es selbst merkt, zu sich selbst zurück.</p>
<h4><a href="http://book2look.com/vBook.aspx?id=sSr7YYRNe1">Hier geht&#8217;s zur Leseprobe</a></h4>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Wald steht schwarz und schweiget</title>
		<link>http://www.magazin.dtv.de/index.php/2010/08/23/der-wald-steht-still-und-schweiget/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 08:21:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M. Bohl - dtv Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchtipp der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Der Wald steht still und schweiget]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Petra Tessendorf]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Anfang. Der Sound. Diese Geschichte. Es war um mich geschehen: Das war definitiv kein Manuskript, das man „anliest“ und auf den Stapel „noch mal versuchen“ legt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich haben auch Lektoren – von vielen spöttisch „Lesemaschinen“ genannt – neben den professionellen auch ihre ganz persönlichen Vorlieben bei der Einschätzung von Büchern. Als Petra Tessendorf diesen Roman zur Veröffentlichung angeboten hat, war ich sofort verliebt in den Titel. Gut, ein schöner Titel macht noch keinen guten Roman. Aber dann: Der Anfang. Der Sound. Diese Geschichte. Es war um mich geschehen: Das war definitiv kein Manuskript, das man „anliest“ und auf den Stapel „noch mal versuchen“ legt. Dieser Roman, der im Kleid eines Kriminalromans daherkommt, brachte einfach alles mit, wovon traumhafte Sommerlektüre lebt. Und es ist genau dieses „Traumhafte“, das bereits der Titel anklingen lässt und das die Autorin zart und suggestiv zugleich der ganzen Geschichte unterlegt. Traumsequenzen, auch Alpträume der Protagonistin, alte Mythen aus dem Bergischen Land und ein Ton, der nicht zufällig an den ‚Fliegenden Holländer’ erinnert (aber das werden Sie selber herausfinden …)</p>
<p>Worum geht’s?</p>
<p>Ein heißer Sommer im Bergischen Land. Kinder, vielleicht zehn Jahre alt, bauen sich ein Floß und lassen sich – verbotenerweise – damit in einem Waldsee treiben. Plötzlich sieht einer von ihnen einen schwarzen Schatten, der an den Felsen hinab in die Tiefe stürzt. War das ein riesiger Vogel? Eine Illusion? Die Kinder sind aufgeregt, ja, beunruhigt – und behalten ihr Geheimnis über Jahre für sich. Dass es rund dreißig Jahre später zu einer dramatischen Auflösung dieses Geheimnisses kommen würde, damit haben sie damals nicht gerechnet …</p>
<p>Ein Klassentreffen führt diese Kinder zwanzig Jahre nach ihrem Schulabschluss zurück in die Heimat, genauer in Luis’ Gasthof mitten im Wald. Wieder ist es ein heißer Sommer, und in dieser Atmosphäre aus Neugier auf die Lebenswege der anderen, einer gewissen erotischen Spannung, auch nostalgischen Erinnerungen kommt es zu Begegnungen zwischen Menschen, die sich von Kindheitstagen an noch sehr vertraut sind, die sich jedoch zugleich meilenweit voneinander entfernt zu haben scheinen. Man schwelgt in Erinnerungen, alte Leidenschaften kochen wieder hoch – wir alle kennen das, wir sehnen diese Art von Konfrontation herbei und fürchten uns gleichzeitig davor. Und dann geschieht das Schreckliche: Beim Spaziergang durch den Wald am darauffolgenden Tag findet die Protagonistin Olga ihre Schulkameradin tot am Ufer eines Baches. Tod durch Fremdverschulden ist nicht auszuschließen. Rasch werden die Spuren der ermittelnden Kripo Wuppertal in Richtung Eifersuchtsdrama gelenkt. Doch ist das wirklich die Lösung? Natürlich nicht. Gespannt folgen wir den Ermittlungen der Polizei, aber auch den Recherchen der Protagonistin Olga und ihren Freunden, die sich – dreißig Jahre nach dem geheimnisvollen Erlebnis auf dem Floß – nun noch einmal ganz neu begegnen. Olga gerät dabei in größte Gefahr, und der Wald, der für sie einst ein guter Freund war, wird plötzlich zur Bedrohung … Es ist ein dramatisches, ein überraschendes Ende, das den Lesern bevorsteht. Was bleibt, ist das Gefühl, hier einen Roman genossen zu haben, der neben höchst interessanten Figuren und einer großartigen Spannungshandlung einen ganz besonderen Protagonisten zu bieten hat: Den Wald im Bergischen Land.</p>
<p>‚Der Wald steht schwarz und schweiget’ ist herrlichste Sommerlektüre! Schwelgen Sie, verlieren Sie sich im dunklen Wald, vielleicht auch in eigenen Erinnerungen an die Kindheit, an die Jahre, bevor „das echte Leben“ begann, an alte Lieben, Hoffnungen und Sehnsüchte, die das Leben bereithält, erfüllt oder enttäuscht. Je nachdem. Dieser Titel hält, was er vom ersten Moment an verspricht. Und er klingt lange nach.<span id="_marker"> </span></p>
<h4><a href="http://book2look.com/vBook.aspx?id=yvB1ixPfej" target="_self">Hier geht&#8217;s zur Leseprobe</a></h4>
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		</item>
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		<title>Bücher-Podcast</title>
		<link>http://www.magazin.dtv.de/index.php/2010/08/19/bucher-podcast-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 07:28:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M. Bohl - dtv Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[dtv Bücher-Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher-Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[die wir heute sagten]]></category>
		<category><![CDATA[Dinge]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenwartsliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Judith Zander]]></category>

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		<description><![CDATA[Judith Zander ist nicht nur 3sat-Preisträgerin, sondern steht auch auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2010. Sie erzählt von einem verschwiegenen Ort in Vorpommern, von Heimat und Hölle. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_5906" class="wp-caption alignnone" style="width: 477px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.magazin.dtv.de/wp-content/uploads/2010/08/podcast_zander.jpg" rel="lightbox[5206]"><img class="size-full wp-image-5906" title="Judith Zander: Dinge, die wir heute sagten, dtv premium" src="http://www.magazin.dtv.de/wp-content/uploads/2010/08/podcast_zander.jpg" alt="Judith Zander: Dinge, die wir heute sagten, dtv premium" width="467" height="209" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd"></dd>
</dl>
</div>
<p><a href="http://www.magazin.dtv.de/wp-content/uploads/2010/07/podcast_zander1.jpg" rel="lightbox[5206]"></a><a href="http://www.magazin.dtv.de/wp-content/uploads/2010/07/podcast_zander.jpg" rel="lightbox[5206]"></a></p>
<p><strong> »Es gibt keine Kneipe in Bresekow. Es gibt überhaupt nichts. Es ist das Zentrum des Nichts, das sich kurz hinter Berlin auftut und bis Rostock nicht aufhört. Ein hässliches Endlein der Welt, über das man besser den Mund hält.«</strong></p>
<p>Judith Zander erkundet in ihrem Debütroman ›Dinge, die wir heute sagten‹ den Osten in der Provinz. Jenes scheinbare Nichts, das seinen Bewohnern und jenen, die es verlassen haben, Zentrum des Lebens ist. Dabei erzählt sie viel mehr als nur Familiengeschichten. Sie erzählt vom Leben in Vorpommern, vom Zerfall der Dörfer auf dem Lande im Osten Deutschlands, und davon, wie sich jede Zeit, in das Leben des Einzelnen legt. Ein wahrlich einzigartiger Roman aus dem Uwe-Johnson-Land, reich an Beobachtungen und geprägt von genauer Orts- und Menschenkenntnis. Er führt in ein, literarisch gesehen, unbekanntes Terrain.</p>
<p><a href="http://itunes.apple.com/de/podcast/dtv-magazin/id306724242" target="_blank"><img title="Feed in iTunes abonnieren" src="http://www.magazin.dtv.de/wp-content/uploads/2010/06/imagesCA3MHNT7.jpg" alt="Feed in iTunes abonnieren" width="21" height="19" />In iTunes aufrufen</a></p>
<p><strong>Folge 3: Judith Zander ›Dinge, die wir heute sagten‹ anhören:</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<itunes:subtitle>Judith Zander ist nicht nur 3sat-Preisträgerin, sondern steht auch auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2010. Sie erzählt von einem verschwiegenen Ort in Vorpommern, von Heimat und Hölle. </itunes:subtitle>
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 »Es gibt keine Kneipe in Bresekow. Es gibt überhaupt nichts. Es ist das Zentrum des Nichts, das sich kurz hinter Berlin auftut und bis Rostock nicht aufhört. Ein hässliches Endlein der Welt, über das man besser den Mund hält.«

Judith Zander erkundet in ihrem Debütroman ›Dinge, die wir heute sagten‹ den Osten in der Provinz. Jenes scheinbare Nichts, das seinen Bewohnern und jenen, die es verlassen haben, Zentrum des Lebens ist. Dabei erzählt sie viel mehr als nur Familiengeschichten. Sie erzählt vom Leben in Vorpommern, vom Zerfall der Dörfer auf dem Lande im Osten Deutschlands, und davon, wie sich jede Zeit, in das Leben des Einzelnen legt. Ein wahrlich einzigartiger Roman aus dem Uwe-Johnson-Land, reich an Beobachtungen und geprägt von genauer Orts- und Menschenkenntnis. Er führt in ein, literarisch gesehen, unbekanntes Terrain.

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Folge 3: Judith Zander ›Dinge, die wir heute sagten‹ anhören:</itunes:summary>
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