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	<title>dtv Magazin &#187; Hintergrund</title>
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		<title>dtv Magazin &#187; Hintergrund</title>
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		<title>Ein Blick hinter die Kulissen des dtv Bücher-Podcasts</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 09:03:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M. Bohl - dtv Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Das große Gänsehaut Lesebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Die schwarze Katze]]></category>
		<category><![CDATA[dtv Bücher-Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Edgar Allan Poe]]></category>
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		<description><![CDATA[Jeden Monat bieten wir Ihnen einen Auszug eines aktuellen dtv-Titels als Bücher-Podcast zum Anhören. Für die mittlerweile 20. Folge haben wir uns etwas ganz Besonderes für Sie ausgedacht. Lesen Sie jetzt, wie literaturcafe.de die berühmte Geschichte ›Die schwarze Katze‹ von Edgar Allan Poe, dem Meister des wohligen Gruselns, für Sie vertont hat und freuen Sie sich schon jetzt auf einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeden Monat bieten wir Ihnen einen Auszug eines aktuellen <span style="text-decoration: underline;">dtv</span>-Titels als <a href="http://www.magazin.dtv.de/index.php/kategorie/dtv-bucher-podcast/">Bücher-Podcast</a> zum Anhören. <br />Für die mittlerweile 20. Folge haben wir uns etwas ganz Besonderes für Sie ausgedacht. Lesen Sie jetzt, wie <a href="http://www.literaturcafe.de/">literaturcafe.de</a> die berühmte Geschichte ›Die schwarze Katze‹ von <a href="http://www.dtv.de/autoren/edgar_allan_poe_2003.html">Edgar Allan Poe</a>, dem Meister des wohligen Gruselns, für Sie vertont hat und freuen Sie sich schon jetzt auf einen schaurigen Hörgenuss! </p>
<p><span id="more-20448"></span></p>
<p><a href="http://www.dtv.de/schauerromane_1356.html"><img class="alignleft size-full wp-image-20480" title="Das große Gänsehaut-Lesebuch" src="http://www.magazin.dtv.de/wp-content/uploads/2012/01/das_grosse_gaensehaut-lesebuch_178.jpg" alt="" width="178" height="221" /></a>Denn für Folge 20 des <a href="http://www.magazin.dtv.de/index.php/kategorie/dtv-bucher-podcast/">dtv-Bücher-Podcasts</a> wurde erstmals eine komplette Erzählung eingelesen, die kostenlos im Netz verfügbar ist. Die Geschichte hat es in sich: Es ist die Horror-Story ›Die schwarze Katze‹ von <a href="http://www.dtv.de/autoren/edgar_allan_poe_2003.html">Edgar Allan Poe</a> aus ›Das große Gänsehaut Lesebuch‹. ›<a href="http://www.dtv.de/schauerromane_1356.html">Das große Gänsehaut-Lesebuch</a>‹ bildet den Auftakt der Sonderedition klassischer Schauerromane bei <span style="text-decoration: underline;">dtv</span>.</p>
<p>Die Erzählung wurde aufwändig in 3D-Technik mit tropfenden Wasserhähnen und Ketten aus dem Baumarkt inszeniert.</p>
<p>Erstmals erschien die Kurzgeschichte ›The black cat‹ von <a href="http://www.dtv.de/autoren/edgar_allan_poe_2003.html">Edgar Allen Poe</a> im Jahre 1843 in der <em>United States Saturday Post</em>. Die Erzählung spielt in einer Gefängniszelle, in der ein Mörder auf die Hinrichtung wartet und von seinen furchtbaren Verbrechen berichtet. Poes Ich-Erzähler richtet sich an die Leser und spricht diese direkt an. Es ist eine Geschichte, die im Grunde genommen ein Einpersonenstück ist.</p>
<p>Daher lag es nahe, die Vertonung zu inszenieren und diese nicht wie sonst »nur« vorzulesen. Heutzutage ist es kein Problem, Hall und Geräuscheffekte digital einzumischen, doch für diese ganz besondere Podcast-Folge sollte auch die Umsetzung ganz besonders sein. Die Gefängniszelle sollte nicht nur akustisch, sondern auch räumlich »nachgebaut« werden, sodass der Zuhörer dort buchstäblich mit dem Mörder eingeschlossen ist.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-20449" title="Kunstkopf" src="http://www.magazin.dtv.de/wp-content/uploads/2012/01/kunstkopf_178.jpg" alt="" width="178" height="197" />Rasch war klar, dass zur Realisierung nur die Kunstkopftechnik infrage kommt. Diese spezielle Aufnahmemethode erlaubt es, beim Hören nicht nur zwischen rechts und links zu unterscheiden, sondern auch zwischen nah und fern, vorn und hinten und unten und oben.</p>
<p>Hierzu ist eine spezielle Mikrofonanordnung notwendig, die den Klang an einem Plastikkopf tatsächlich dort aufnimmt, wo er auf den Gehörgang trifft. Verwendet man anschließen beim Anhören einen Kopfhörer, so sind sämtliche Rauminformationen mit aufgezeichnet und die Hörerin oder der Hörer erlebt alles dreidimensional.</p>
<p>Der Nachteil dieser so genannten »Kunstkopfaufnahme« ist, dass kaum akustisch getrickst werden kann und mehr oder weniger alles real inszeniert werden muss.</p>
<p>Die Aufnahme in einem Studio schied also diesmal aus und das Aufnahmeteam musste sich »Gefängniszelle« suchen. Der gefundene Aufnahmeort war ungewöhnlich: ein ganz normales, größeres Badezimmer einer Redaktionsmitarbeiterin des literaturcafe.de, das für die Produktion vollständig ausgeräumt wurde, um möglichst viel Hall zu bieten.</p>
<p>Welche Geräusche könnte es in einer Gefängniszelle geben? Ein tropfender Wasserhahn sorgt zusätzlich für räumliche Tiefe. Da er nicht digital hinzumontiert werden konnte, war es von Vorteil, dass in einem Badezimmer aufgenommen wurde. Es tropfte stetig aus einem Wasserhahn in einen Plastikeimer.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-20452" title="Fußfessel" src="http://www.magazin.dtv.de/wp-content/uploads/2012/01/fussfessel_178.jpg" alt="" width="178" height="134" />Zudem galt es, die Schritte und Bewegungen des Sprechers Wolfgang Tischer gut hörbar zu machen, sodass man ihn akustisch orten kann, auch wenn er gerade nicht spricht. Schuhe mit Ledersohlen sind für Hörspiele obligatorisch, doch dann entstand die Idee, dem Mörder zusätzlich noch Fußfesseln anzulegen. Ein halber Meter Kette aus dem Baumarkt, verknotet an den Schnürsenkeln, schuf die entsprechende Illusion.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-20553" title="Wolfgang Tischer" src="http://www.magazin.dtv.de/wp-content/uploads/2012/01/tischer_210.jpg" alt="Sprecher Wolfgang Tischer" width="178" height="208" />Eine weitere Herausforderung war der Text der gut 30-minütigen Erzählung. Wie konnte der Sprecher agieren, ohne dass man Papier- oder Umblättergeräusche hört? Zum Auswendiglernen bestand keine Zeit. Doch hier half die aktuelle Technik weiter: Poes Erzählung wurde einfach von einem E-Reader abgelesen. So bestand für den Sprecher genügend Freiheit zum Agieren und gleichzeitig konnte lautlos umgeblättert werden. Dennoch gilt höchste Konzentration nahezu unter Liveatmosphäre, denn aufgrund der Raumsituation können Stellen später nicht nachgesprochen werden.</p>
<p>Während man bei normalen Sprachaufnahmen einen Poppschutz einsetzt, um Windgeräusche bei »explosiven« Konsonanten wie P oder B zu vermeiden, wurde dem Kunstkopf bewusst kein Windschutz aufgesetzt. Der so hörbare Atem des Sprechers direkt am Ohr sorgt für Gänsehaut.</p>
<p>Das Kunstkopfmikrofon wurde zusammen mit dem Plastikkopf in etwa auf Sitzhöhe in der Mitte des Raumes platziert. Aufgenommen wurde direkt digital auf Festplatte. Der Rechner befand sich vor der Badezimmertür, wo ein Techniker die Aufnahme überwachte.</p>
<p>Eine weitere akustische Untermalung entstand rein zufällig: Während der Aufnahme war es draußen extrem stürmisch, sodass man gelegentlich die Windgeräusche im Lüftungsschacht des Badezimmers hören kann. Für die Gruselatmosphäre perfekt!</p>
<p>Diese Folge des <a href="http://www.magazin.dtv.de/index.php/kategorie/dtv-bucher-podcast/"><span style="text-decoration: underline;">dtv</span> Bücher-Podcast</a> sollte also unbedingt mit einem Kopfhörer angehört werden, je hochwertiger, desto besser; ideal sind so genannte »offene« Kopfhörersysteme, die den 3D-Effekt am besten zu Geltung bringen.</p>
<p><strong>Neugierig geworden? Ab morgen ist die 20. Folge des <a href="http://www.magazin.dtv.de/index.php/kategorie/dtv-bucher-podcast/"><span style="text-decoration: underline;">dtv </span>Bücher-Podcasts</a> hier für Sie online!</strong></p>
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		<title>Sorj Chalandon: Die Legende unserer Väter</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 07:46:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M. Bohl - dtv Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Die Legende unserer Väter]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfreich]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenwartsliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Résistance]]></category>
		<category><![CDATA[Sorj Chalandon]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Widerstandskämpfer, der seinem Sohn nichts erzählte, und ein alter Mann, der sich seiner Heldentaten rühmt: In dem ausgezeichneten Roman ›Die Legende unserer Väter‹ lotet der französische Schriftsteller und Journalist Sorj Chalandon den Grat zwischen Wahrheit und Lüge, Erinnerung und Geschichtsschreibung aus.     »Ich habe meinen Vater verpasst«, sagt Marcel Frémaux. »Ich habe es versäumt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Widerstandskämpfer, der seinem Sohn nichts erzählte, und ein alter Mann, der sich seiner Heldentaten rühmt: In dem ausgezeichneten Roman ›<a href="http://www.dtv.de/buecher/die_legende_unserer_vaeter_24899.html">Die Legende unserer Väter</a>‹ lotet der französische Schriftsteller und Journalist <a href="http://www.dtv.de/autoren/sorj_chalandon_13959.html">Sorj Chalandon</a> den Grat zwischen Wahrheit und Lüge, Erinnerung und Geschichtsschreibung aus.    </p>
<p><span id="more-20421"></span><a title="Sorj Chalandon: Die Legende unserer Väter" href="http://www.dtv.de/buecher/die_legende_unserer_vaeter_24899.html"><img class="alignleft size-full wp-image-20423" title="Sorj Chalandon: Die Legende unserer Väter, dtv premium" src="http://www.magazin.dtv.de/wp-content/uploads/2012/01/die_legende_unserer_vaeter_L.jpg" alt="" width="212" height="257" /></a>»Ich habe meinen Vater verpasst«, sagt Marcel Frémaux. »Ich habe es versäumt, ihn zu bestürmen, ihn zu befragen, seine Erinnerungen einzufahren. Ich habe als Sohn versagt.« 27 Jahre alt war Frémaux, als sein Vater 1983 vor Kummer über die Erblindung seines älteren Sohnes starb. Mit Lucas, dem Lieblingssohn, sprach der Vater über gewichtige Dinge, erzählte ihm von seinem Widerstand im Krieg, »von ungeahnten Gefahren, vom Kampf, von seinem Spaß daran.« Für den zehn Jahre jüngeren Marcel machte er nur Schattenspiele an der Wand – und brachte ihn dann zu Bett. »Ich habe eine Seite unserer gemeinsamen Geschichte überschlagen«, bedauert der Sohn Jahre später. So war es wohl auch dieser tief empfundene Mangel, der Frémaux nach Stationen als Lehrer und Journalist den Beruf des Biographen ergreifen lässt.</p>
<h4><strong>›</strong><strong>Die Legende unserer Väter</strong><strong>‹ erforscht die Wahrheit der Wörter</strong></h4>
<p>Frémaux schaltet Anzeigen in Gratiszeitungen und ermutigt Menschen, sich wichtig zu nehmen: Sie erzählen ihm aus ihrem Leben, und er verwandelt ihre Geschichten in einen Roman. Seine Rolle als Biograph nimmt Frémaux ernst; jeder seiner Aufträge ist eine Begegnung, ein vertrauensvoller Austausch, in dem Geheimnisse hervorgekramt werden. Er schreibt akribisch mit, behält jedes Detail im Blick: »Man sollte, erläuterte ich, sogar das Muster des Wachstuchs auf dem Küchentisch kennen, wenn man eine Geschichte erzählen wolle. Ich müsse die Bewegungen hören und die Worte sehen können. Je mehr Farben und Töne ich hätte, desto lebendiger werde das Buch.« Ob ihm seine Kunden die Wahrheit erzählen, interessiert Frémaux nicht – Hauptsache, es entsteht ein gutes Buch. Bis er im Sommer 2003 den 83-jährigen Tescelin Beuzaboc trifft.</p>
<h4><strong>Sorj Chalandon</strong><strong> über den Schmerz der Erinnerung</strong></h4>
<p>Beuzaboc, dessen Tochter die Idee zu dem Buch hatte, lässt sich nur zögerlich auf das Projekt ein. Und tatsächlich werden die wöchentlichen Sitzungen im sommerlich heißen Lille zur existenziellen Erfahrung – für den alten Mann ebenso wie für seinen Biographen. Denn während Beuzaboc von seinen Erlebnissen als Résistance-Kämpfer erzählt, steigen in Frémaux Erinnerungen auf: »Seit unserem ersten Treffen musste ich an meinen Vater denken. Ständig. Er sprach durch die Stimme und den Blick des alten Mannes.« Frémaux setzt sich auf Beuzabocs Spur, als ob dieser sein Vater wäre. Er beschließt, dass die Biographie seine schönste werden solle, »dieses Buch das größte«. Um Beuzabocs Schilderungen mit Daten und Fakten zu untermauern, stellt er eigene Recherchen an – und stößt auf Ungereimtheiten: Beuzabocs Schilderungen stimmen mit der Geschichtsschreibung nicht überein. Frémaux beginnt zu zweifeln, an Beuzabocs Wahrheit, aber auch an seiner Aufgabe als Biograph und seiner Verantwortung gegenüber der Wahrheit. »Es war meine Rolle, jeden Satz für wahr zu halten«, lautete bislang sein Credo: »Ich war kein Journalist mehr, kein Historiker und schon gar kein Richter.« Doch auf einen Fall wie diesen war Frémaux nicht vorbereitet …</p>
<p><em>Tina Rausch, freie Journalistin</em></p>
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		</item>
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		<title>Shona MacLean: Der irische Fluch</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 09:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wellan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[17. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Der irische Fluch]]></category>
		<category><![CDATA[historischer Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Shona MacLean]]></category>

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		<description><![CDATA[﻿﻿Man schreibt das Jahr 1628 in Irland: die letzten Aufstände sind niedergeschlagen und die Provinz Ulster scheint fest in englischer Hand. Doch unter der Oberfläche lebt die alte Feindschaft weiter. In ›Der irische Fluch‹ schickt Shona MacLean den jungen Gelehrten Alexander Seaton auf die Spuren eines mysteriösen Fluches und mitten hinein in das Irland des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>﻿﻿Man schreibt das Jahr 1628 in Irland: die letzten Aufstände sind niedergeschlagen und die Provinz Ulster scheint fest in englischer Hand. Doch unter der Oberfläche lebt die alte Feindschaft weiter. In ›<a href="http://www.dtv.de/buecher/der_irische_fluch_21336.html">Der irische Fluch</a>‹ schickt <a href="http://www.dtv.de/autoren/shona_maclean_14055.html">Shona MacLean</a> den jungen Gelehrten Alexander Seaton auf die Spuren eines mysteriösen Fluches und mitten hinein in das Irland des 17. Jahrhunderts.<span id="more-20214"></span></p>
<p><a href="http://www.dtv.de/buecher/der_irische_fluch_21336.html"><img class="alignleft size-full wp-image-20223" title="Shona MacLean: Der irische Fluch" src="http://www.magazin.dtv.de/wp-content/uploads/2011/12/Irische_Fluch_L.jpg" alt="" width="210" height="263" /></a></p>
<p>Alexander Seaton ist Lehrer der Philosophie an einer Universität in Aberdeen, Schottland, und Sohn einer irischen Mutter und einem schottischen Vater. Seine Mutter verließ Irland um ihrer großen Liebe zu folgen. Sie kehrte nicht zurück und so hat Alexander den irischen Zweig seiner Familie nie kennengelernt. Alexander hat seine stürmische Vergangenheit hinter sich gelassen, einen ehrbaren Beruf ergriffen und wird allseits geachtet. Er hat Freunde und die Frau seines Lebens gefunden – wenn er jetzt auch noch den Mut aufbringt, ihr seine Liebe zu gestehen und sie seinen Antrag annimmt, ist sein Leben perfekt.</p>
<p>Da taucht plötzlich sein Vetter Sean aus Irland auf und bittet ihn um Hilfe. Bei der Hochzeit seiner Schwester im Sommer hat die strenge Matriarchin der Familie, Maeve O’Neill, in alter Tradition einen Poeten eingeladen. Doch statt einen Segen hat er einen Fluch über die Familie ausgesprochen!</p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>»Deine Linie wird sterben und das Gras von Irland über deinen</em><br /><em>verräterischen Knochen wachsen, dorren und verrotten.</em><br /><em>Und von den O’Neills ist nichts mehr da.«</em></p>
<p>Ein Familienmitglied wurde darin allerdings nicht erwähnt: Alexander, der Sohn der verstoßenen und vergessenen Tochter aus dem Clan der O&#8217;Neills. Maeve O’Neill ist davon überzeugt, dass er allein den Fluch brechen kann. Alexander glaubt nicht an Flüche, doch hinter der dunklen Prophezeiung scheint eine reale Gefahr zu stecken, denn Krankheit und Mordanschläge bedrohen die Familie.</p>
<p>Und so macht sich Alexander Seaton bei Nacht und Nebel auf in das Land seiner Vorväter und taucht ein in eine unbekannte Welt. Bräuche und Sitten, Sprache, selbst engste Verwandte sind ihm fremd. Familienfehden und Intrigen erwarten ihn, erbarmungslose Feindschaft und unerwartete Freundschaft, Verrat und Liebe – und das größte Abenteuer seines Lebens.</p>
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		<title>Laurence Gonzales: Lucy</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 10:11:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M. Bohl - dtv Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Laurence Gonzales]]></category>
		<category><![CDATA[Lucy]]></category>
		<category><![CDATA[Spannung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Laurence Gonzales erzählt spannend und herzerwärmend die Geschichte von ›Lucy‹. Auf den ersten Blick scheint Lucy wie ein ganz normaler Teenager, aber Lucy ist anders. Ihre Existenz fasziniert, schockiert und revolutioniert die Menschheit und die Wissenschaft gleichermaßen. Ihre Andersartigkeit wird ihr zum Verhängnis &#8230; Lucy wächst im konglesischen Dschungel bei ihrem Vater, einem englischen Naturforscher, in völliger Abgeschiedenheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="420" height="258" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/VlIRte3pqpI&amp;feature" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="420" height="258" src="http://www.youtube.com/v/VlIRte3pqpI&amp;feature"></embed></object>
</p>
<p><a href="http://www.dtv.de/autoren/laurence_gonzales_13910.html?show=media#tabs">Laurence Gonzales</a> erzählt spannend und herzerwärmend die Geschichte von ›<a href="http://www.dtv.de/buecher/lucy_24890.html">Lucy</a>‹. Auf den ersten Blick scheint <a href="http://www.dtv.de/buecher/lucy_24890.html">Lucy </a>wie ein ganz normaler Teenager, aber <a href="http://www.dtv.de/buecher/lucy_24890.html">Lucy </a>ist anders. Ihre Existenz fasziniert, schockiert und revolutioniert die Menschheit und die Wissenschaft gleichermaßen. Ihre Andersartigkeit wird ihr zum Verhängnis &#8230;</p>
<p><span id="more-19928"></span><a href="http://www.dtv.de/buecher/lucy_24890.html">Lucy </a>wächst <img class="alignleft size-full wp-image-20145" title="Laurence Gonzales: Lucy, dtv premium" src="http://www.magazin.dtv.de/wp-content/uploads/2011/12/Lucy_L.jpg" alt="" width="210" height="256" />im konglesischen Dschungel bei ihrem Vater, einem englischen Naturforscher, in völliger Abgeschiedenheit auf. Sie ist vierzehn, als ihr Vater in den blutigen Wirren des kongolesischen Bürgerkriegs umkommt.</p>
<p>Durch Zufall findet die amerikanische Wissenschaftlerin Jenny sie und nimmt sie mit in die USA. Nur langsam lernt das Mädchen aus dem Dschungel, sich an das Leben in der Zivilasation anzupassen. Und Jenny muss bald erkennen, dass Lucys Andersartigkeit tiefere Ursachen als nur ihre Erziehung hat: Wie aus den Tagebuchnotizen von Lucys Vater hervorgeht, ist <a href="http://www.dtv.de/buecher/lucy_24890.html">Lucy </a>das Ergebnis eines unglaublichen Experiments – die Tochter einer Affenmutter und eines Menschen, ein durch künstliche Befruchtung erzeugtes Hybridwesen.</p>
<p>Sofort ist Jenny klar, dass niemand von Lucys wahrem Ich erfahren darf, andernfalls sind nicht nur Lucys Freiheit, sondern auch Ihr Leben in Gefahr.<br />Durch eine Routineuntersuchung wird das Geheimnis um Lucys DNA jedoch schon bald gelüftet. Die Wahrheit lässt sich nicht länger verbergen. <a href="http://www.dtv.de/buecher/lucy_24890.html">Lucy </a>steht plötzlich im Rampenlicht und zieht den Hass von fundamentalistischen Christen ebenso auf sich, wie die Sensationslust der Öffentlichkeit und die Machtspiele der Politiker.<br />Bald ist die Frage nicht mehr, ob sie ein normales Leben wie jeder amerikanische Teenager führen kann – sondern ob sie überhaupt überleben wird.</p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-20163" title="vorablesen.de" src="http://www.magazin.dtv.de/wp-content/uploads/2011/12/Logo-vorablesen_150.jpg" alt="" width="150" height="48" />Lesen Sie jetzt Leserrezensionen zu Laurence Gonzales ›Lucy‹ auf <a href="http://www.vorablesen.de/node/210399/rezensions" target="_blank">vorablesen.de</a>!</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Denis Thériault: Siebzehn Silben Ewigkeit</title>
		<link>http://www.magazin.dtv.de/index.php/2011/12/13/denis-theriault-siebzehn-silben-ewigkeit/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=denis-theriault-siebzehn-silben-ewigkeit</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 07:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M. Bohl - dtv Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Denis Thériault]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenwartsliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Siebzehn Silben Ewigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der franko-kanadischen Schriftsteller Denis Thériault entführt seine Leser mit ›Siebzehn Silben Ewigkeit‹ in eine Welt voller Poesie, Leidenschaft und Sinnlichkeit. Dabei wandelt er zielsicher zwischen den Grenzen von Realität und Fantasie, um die Leser mit einem unerwartetem Ende ein letztes Mal zu überraschen. Bilodo ist siebenundzwanzig Jahre alt und arbeitet als Postbote in Montreal. Untypisch für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der franko-kanadischen Schriftsteller <a href="http://www.dtv.de/autoren/denis_theriault_13680.html">Denis Thériault </a>entführt seine Leser mit ›<a href="http://www.dtv.de/buecher/siebzehn_silben_ewigkeit_24743.html">Siebzehn Silben Ewigkeit</a>‹ in eine Welt voller Poesie, Leidenschaft und Sinnlichkeit. Dabei wandelt er zielsicher zwischen den Grenzen von Realität und Fantasie, um die Leser mit einem unerwartetem Ende ein letztes Mal zu überraschen.</p>
<p><span id="more-19778"></span><small></small></p>
<p><small></small></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-19794" title="Denis Thériault: Siebzehn Silben Ewigkeit" src="http://www.magazin.dtv.de/wp-content/uploads/2011/12/SiebzehnSilbenEwigkeit_L.jpg" alt="" width="211" height="263" /></p>
<p>Bilodo ist siebenundzwanzig Jahre alt und arbeitet als Postbote in Montreal. Untypisch für sein Alter lässt er sich nur widerwillig von seinem einzigen Freund und Arbeitskollegen zu nächtlichen Barbesuchen überreden. <br />Denn Bilodo hat ganz andere Interessen: Mit Leidenschaft öffnet er regelmäßig über Wasserdampf die Briefe, die er eigentlich austragen soll. Mit ihnen träumt er sich in das Leben von anderen, teilt Liebe, Schicksal und Leid mit ihren unbekannten Empfängern.</p>
<p class="zitat_von">»Bilodo lebte durch andere. Der Schalheit des realen Lebens  zog er seine ungleich farbigere, an Emotionen so viel reichere innere  Fernsehserie vor, und von sämtlichen heimlichen Briefen, die dieses  faszinierende kleine virtuelle Universum ausmachten, beflügelten und bezauberten ihn keine so sehr wie die von Ségolène.«</p>
<p>Die schöne, junge Ségolène führt eine rege Korrespondenz mit dem alten Professor Gaston Grandpré. Ihre Briefwechsel bestehen jedoch nur aus kurzen Gedichten &#8211; japanischen Haikus.</p>
<p class="zitat_von" style="text-align: center;">»Schalen wiegen sich<br />im Tango auf dem Tischtuch,<br />das die Brise bläht«</p>
<p>Obgleich die Haikus nur siebzehn Silben zählen, bedeuten sie für Bilodo bald die ganze Welt. In ihrer Einfachheit spiegeln sie für Bilodo die Komplexität der Welt wieder.</p>
<p>Die Sprache von Ségolène verzaubert ihn mehr und mehr und er verliebt sich in die Frau aus den Briefen. Seine Leidenschaft wird immer stärker und er beginnt, den Professor zu beobachen. Als dieser bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt, sieht Bilodo seine träumerische Liebe zu der exotischen Frau bedroht.</p>
<p>In seiner Verzweiflung fasst er einen verhängnisvollen Entschluss: Er muss für Ségolène in die Rolle Grandprés schlüpfen, um die ›<a href="http://www.dtv.de/buecher/siebzehn_silben_ewigkeit_24743.html">Siebzehn Silben Ewigkeit</a>‹ weiter erleben zu dürfen. Und so übernimmt er die Korrespondenz Grandprés und beginnt, eigene Haikus zu verfassen.<br />Seine Leidenschaft wird zur Besessenheit. Bilodo verliert sich mehr und mehr an die magische Macht der Sprache und Liebe, bis ihm siebzehn Silben die Ewigkeit bedeuten &#8230;</p>
<p class="zitat_von" style="text-align: center;">»So wie das Wasser <br />den Felsen umspült<br />verläuft die Zeit in Schleifen.«</p>
<p><em>Marianne Bohl, <span style="text-decoration: underline;">dtv</span></em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Richard Thiess: Halt, stehenbleiben! Polizei!</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 07:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wellan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Halt! Stehenbleiben! Polizei!]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalfall]]></category>
		<category><![CDATA[Mordkommission]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Thiess]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[»Wer Spannung und Unterhaltung sucht, sich aber abseits von bloß ausgedachten Film- und Romanhandlungen für die wirkliche Arbeit der Polizei interessiert, wird mit ›Halt, stehenbleiben! Polizei!‹ voll auf seine Kosten kommen. Professionell von der ersten bis zur letzten Zeile!«]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dtv.de/autoren/richard_thiess_13698.html">Richard Thiess</a>, Erfolgsautor von ›<a href="http://www.dtv.de/buecher/mordkommission_24796.html">Mordkommission</a>‹, überrascht und überzeugt mit seinem neuesten Werk ›<a href="http://www.dtv.de/buecher/halt_stehenbleiben_polizei_34676.html">Halt, stehenbleiben! Polizei!</a>‹. Es geht nicht um Mord und Totschlag, sondern um alltägliche Kriminalität in einer bunten Auswahl zum Teil bizarrer Ausformungen – und um die Methoden ihrer erfolgreichen Bekämpfung.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-18915" href="http://www.magazin.dtv.de/index.php/2011/10/28/richard-thiess-halt-stehenbleiben-polizei-2/halt_stehenbleiben_l/"><img class="alignleft size-full wp-image-18915" title="Richard Thiess: Halt, stehenbleiben! Polizei!" src="http://www.magazin.dtv.de/wp-content/uploads/2011/10/Halt_stehenbleiben_L.jpg" alt="" width="210" height="254" /></a><a href="http://www.dtv.de/autoren/richard_thiess_13698.html">Richard Thiess </a>hat in der Millionenstadt München über viele Jahre hinweg Eigentums- und Vermögensdelikte bearbeitet. Er schildert aus seiner Arbeit über 40 authentische Fälle, oder genauer: Er erzählt Kurzgeschichten. In ihnen leuchtet das Aufgabenspektrum der Polizei in seiner ganzen Bandbreite auf.</p>
<p>Der unscheinbar klingende Untertitel ›Aus dem Leben eines Ermittlers‹ untertreibt. Er offenbart nichts vom Inhalt des Buchs, macht aber neugierig – und verspricht deutlich weniger, als das Buch tatsächlich hält. Der Leser ist auf jeder Seite gefesselt, er lebt spürbar im Bann der Nähe sämtlicher Details. <a href="http://www.dtv.de/autoren/richard_thiess_13698.html">Richard Thiess </a>versteht es meisterlich, in seinen Erzählungen die Spannung aufrechtzuerhalten und gekonnt zu steigern. Sein unnachahmlicher, launiger Stil nimmt keine Pointen vorweg und verblüfft den Leser immer wieder. Besonders sympathisch: Überall dringt menschliche Einfühlsamkeit durch.</p>
<p>Bereits im Vorwort streicht <a href="http://www.dtv.de/autoren/richard_thiess_13698.html">Richard Thiess </a>die Exklusivität des Polizeiberufs heraus, der wie kaum ein anderer extremen Erlebnissen und Erfahrungen nahe kommt, vor allem aber immer wieder auch aller Tragikomik des Menschlichen gegenübersteht.</p>
<p>Das Buch trägt autobiographische Züge, wenn <a href="http://www.dtv.de/autoren/richard_thiess_13698.html">Richard Thiess </a>bei seinen Berichten vom Polizeialltag im angenehmen Plauderton beiläufig Einblicke in seinen Werdegang gewährt oder mit dem Leser durch seine Arbeitswelt schlendert, manchmal selbstironisch, bisweilen humorig, stets jedoch glaubwürdig. Der Leser erfährt Unvorstellbares: von ganz normalen und außergewöhnlichen Menschen, von Mut und Zivilcourage, von ganz normalen und überaus skurrilen Taten und Tatorten, von ungewöhnlichen Wohnungen und ihren seltsamen Bewohnern, von organisatorischen Schwachstellen, wie Schlamperei und Kumpanei, Naivität und fehlender Kontrolle, die diebischen Kaufhausdetektiven erst Straftaten im großen Stil ermöglichten, von gescheiten und dümmlichen Ausreden, von Schlauheit und Raffinesse, aber auch von Cleverness und Dreistigkeit, von Dummheit und Dilettantismus – und immer wieder vom geradezu unglaublichen Leichtsinn der Mitmenschen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-18936" href="http://www.magazin.dtv.de/index.php/2011/10/28/richard-thiess-halt-stehenbleiben-polizei-2/thiess-2/"><img class="alignright size-full wp-image-18936" title="Richard Thiess © dtv/Heike Bogenberger" src="http://www.magazin.dtv.de/wp-content/uploads/2011/10/Thiess1.jpg" alt="" width="165" height="248" /></a>Im Mittelpunkt der Geschichten in ›<a href="http://www.dtv.de/buecher/halt_stehenbleiben_polizei_34676.html">Halt, stehenbleiben! Polizei!</a>‹ stehen Kriminelle aller Schattierungen und ihre verwerflichen Taten. Es handelt sich bei ihnen scheinbar um Menschen wie dich und mich, bei näherem Hinsehen haben sie sich ihrer Umgebung aber <a rel="attachment wp-att-18936" href="http://www.magazin.dtv.de/index.php/2011/10/28/richard-thiess-halt-stehenbleiben-polizei-2/thiess-2/"></a>lediglich angepasst. Der persönliche Vorteil und die Gier treiben sie innerlich an und um. Unablässig lauern sie auf passende Gelegenheiten, um zuzuschlagen. Von Drogensüchtigen ist die Rede und von den verheerenden Folgen ihrer Sucht, ein Zweck, der alle Mittel zu heiligen scheint, vor allem die Kriminalität, die nichts anderem als der Beschaffung weiterer Drogen dient. Das brutale Verhalten von Jugendgangs, wie etwa der Münchener Marienplatzrapper, bietet atemberaubende Blicke in eine entgleitende, beinahe beängstigende Subkultur, derer Polizei und Justiz kaum noch Herr werden konnten. Anderen Verbrecherbanden ist es gelungen, Konzerne, Kaufhäuser und Krankenhausträger – lange Zeit unbemerkt – um millionenschwere Werte zu erleichtern. Derart komplexe Straftaten erfordern Köpfchen, Organisationstalent und Logistik. Zu allem entschlossenen Rechtsbrechern stehen Polizisten und Staatsanwälte gegenüber, die sie sachlich und rechtstreu zur Strecke bringen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-18936" href="http://www.magazin.dtv.de/index.php/2011/10/28/richard-thiess-halt-stehenbleiben-polizei-2/thiess-2/"></a>Es ist packend zu erfahren, wie die Polizei solchen Banden auf die Schliche kam, welche Strategien und Taktiken sie anwandte, um Strukturen und Arbeitsweisen zu erkennen, zu durchschauen, Täter und Hintermänner schließlich festzusetzen und ihrer verdienten Bestrafung zuzuführen. Gelegentlich bedarf es hierzu unkonventioneller, ja origineller Methoden, wie sie zwar in keinem Polizeilehrbuch stehen, wie sie aber weiland der legendäre Franz-Josef Wanninger, ein filmischer Kollege des Autors, ebenfalls erfolgreich anzuwenden pflegte. Dass der Polizei manches Mal ein Zugriff trotz minutiöser Planung misslingt, etwa weil die Kollegen im Streifenwagen just im falschen Moment aufkreuzen, wird ebenso wenig verschwiegen wie der unvermeidliche »Kommissar Zufall«, der der Polizei gelegentlich glücklich und unerwartet in die Hände spielt.</p>
<p>Aber auch eine unerwartete andere, eine rührende und mitleidsvolle Seite des Verbrechens kommt zum Vorschein. Menschen geraten mit dem Gesetz in Konflikt, weil ihnen die Fähigkeit zum geordneten sozialen Umgang fehlt oder abhanden gekommen ist. Einige Geschichten offenbaren unendliches Leid und schlimme menschliche Tragödien: Kinder stehlen aus purer Not, nur um zu überleben. Altersverwirrte Menschen fühlen sich verfolgt oder bedroht, ausgenutzt oder bestohlen und senden verzweifelte Hilferufe aus. Verdüsterte Seelen landen in unvorstellbarer Verwahrlosung oder steigern sich in Wahnaktionen hinein. Auch solcherlei  Kuriositäten gehören zum täglichen »Kampf gegen das Böse«.</p>
<p>Dass Polizeieinsätze mitunter lebensgefährlich sein können, belegt <a href="http://www.dtv.de/autoren/richard_thiess_13698.html">Richard Thiess </a>eindrucksvoll, etwa wenn er nichts ahnend brisanten Sprengstoff in seinen Aktenkoffer packt oder bei einer Wohnungsdurchsuchung überraschend eine scharfe Pumpgun aus dem Kinderbettchen zieht.</p>
<p>Wer Spannung und Unterhaltung sucht, sich aber abseits von bloß ausgedachten Film- und Romanhandlungen für die wirkliche Arbeit der Polizei interessiert, wird mit ›<a href="http://www.dtv.de/buecher/halt_stehenbleiben_polizei_34676.html">Halt, stehenbleiben! Polizei!</a>‹ voll auf seine Kosten kommen. Professionell von der ersten bis zur letzten Zeile!</p>
<p><em>Ministerialrat Dr. Dr. Frank Ebert</em><br /><em>Der Vertreter des öffentlichen Interesses beim Thüringer Innenministerium, Erfurt</em></p>
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