Krönender Abschluss der dtv-Lesewoche: David Abbott: Die späte Ernte des Henry Cage

Lesung in deutscher und englischer Sprache mit musikalischer Begleitung

»Eine schönere Bühne hätten wir uns nicht vorstellen können.« – Mit der Lesung von David Abbott und Axel Milberg aus ›Die späte Ernte des Henry Cage‹ beschließt der Deutsche Taschenbuch Verlag seine Jubiläumswoche im Literaturhaus München.

Patricia Reimann (dtv, Programmleitung Literatur) dankte eingangs dem Autor David Abbott, Axel Milberg und dem Pianisten Maruan Sakas für ihr Kommen. Der Jazzförderpreisträger begleitete die Lesung mit Stücken von Bill Evans. Einfühlsam las Axel Milberg den Anfang des Debüts, der ein erschütterndes Ereignis darstellt, das dem Protagonisten Henry Cage vollends den Boden unter den Füßen entzieht.

Nach einem hocherfolgreichen Berufsleben wird Henry Cage vorzeitig in den Ruhestand verabschiedet und findet sich plötzlich auf dem Abstellgleis wieder. Das fühlt sich an wie das Ende einer langen Liebe und Henry muss feststellen, dass auch seine Lieben nicht glücklich verliefen: Seine Frau Nessa hat er verloren, weil er ihr eine bedeutungslose Affäre nicht verzeihen konnte, auch der Kontakt zu seinem einzigen Sohn Tom ist darüber abgebrochen, jahrelang weiß er nicht einmal, dass er einen Enkelsohn hat. Als ihn auch noch ein Psychopath attackiert, nehmen die Ereignisse ihren dramatischen Lauf.

Wie geht man mit solch tragischen Erlebnissen um? Die Antwort gibt David Abbott selbst: »Forgiveness is what the world makes going around.«

 

Lesen und Hören Sie  jetzt, David Abbotts Gedanken zu seinem Debütroman ›Die späte Ernte des Henry Cage‹.


5. Tag der dtv-Lesewoche: Livestreamlesung mit Rita Falk

Lesung und Livestream am 14. Juli ab 20.00 Uhr

 

»Ok, mir san unter uns!« – Das Literaturhaus grooved: Griabig-bayerischer Krimiabend mit Rita Falk, Matthias Matuschik und der Keller Steff Band.

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5. Tag der dtv-Lesewoche: Richard Thiess: Mordkommission

Sprechstunde mit Richard Thiess

»Die Wirklichkeit ist packender als ein Thriller« – Sprechstunde mit Hauptkriminalkommissar Richard Thiess: Ein Blick hinter die Kulissen der Münchener Mordkommission.

Gestern Nachmittag konnten rund 100 Krimi-Anhänger Einblicke in die Arbeit einer Mordkommission gewinnen. Richard Thiess, Autor von ›Mordkomission‹ berichtete aus seinem Alltag als Kriminalhauptkommissar des Münchener Polizeipräsidiums. Täglich hat er mit Morden, Geiselnahmen, Todschlag und ähnlichen Katastrophenfällen zu tun. Vernehmungen von Tatverdächtigen stehen auf der Tagesordnung.

»Eine Tat, die als Tat erkannt wird, wird in der Regel aufgeklärt.«

Richard Thiess beantwortete Fragen der Moderatorin und dtv Sachbuch Lektorin Katharina Festner und aus dem wissbegierigen und interessierten Publikum. Wann wird eine  Sonderkommission eingesetzt? Wo liegt die körperliche und geistige Ermattungsgrenze? Wie erlangt man das Vertrauen eines Verdächtigen? Zwischen den Fragen erzählte er von Privatdetektiven à la Miss Marple, widersprüchlichen Zeugenaussagen und spektakulären Fahrzeugverfolgungen.

 


4. Tag der dtv-Lesewoche: Kevin Dutton: Gehirnflüsterer

Lesung und Gespräch am 13. Juli ab 20.00 Uhr

Und die Moral von der Geschicht‘: »Keep it simple!« – Kevin Dutton und Matthias Matuschik (BR/Bayern 3) entführen rund 300 Zuhörer in die Welt der Manipulation.

Unter welchen Umständen lassen wir uns eigentlich um den Verstand bringen, obwohl wir es besser wissen müssten? Wie kommt es, dass wir auf diese Weise manipulierbar sind und welche Mittel setzen andere dafür ein? Im ausverkauften Literaturhaus erzählte gestern Abend der englische Psychologe und Autor von ›Gehirnflüsterer‹ Kevin Dutton humoristisch und in bildreichen Geschichten seinen Gästen von den Prinzipien der Manipulation und führte seinem Publikum vor Augen, warum manchmal ganz einfache Dinge reichen, um uns über’s Ohr zu hauen. Bayern 3 Moderator Matthias Matuschik übersetzt spontan und virtuos das überlieferte Wissen von Gaunern, Trickbetrügern und Ganoven.

 »Psychopaths in the audience?«

Fünf Zutaten braucht es für eine gute Manipulation: Einfachheit, Gefühltes Eigeninteresse, Überraschungseffekt, Selbstvertrauen und Empathie. Mit unterschiedlichen Tests animierte Kevin Dutton das begeisterte Publikum zum Mitmachen und trickste seine Gäste mit einfachen Mitteln aus.

 


4. Tag der dtv-Lesewoche: Dr. med. Marianne Koch

Medizinische Sprechstunde mit Dr. med. Marianne Koch

»5 apples a day keep the doctor away« – Medizinische Sprechstunde mit Dr. med. Marianne Koch

160 Zuhörer stellten Frau Dr. med. Marianne Koch zahlreiche Fragen rund um die Gesundheit des Herzens. Sie betonte, dass zur Förderung eines gesunden Herzmuskels körperliche Aktivität in Form von Ausdauersport, gesunde und ausgewogene Ernährung und die Beseitigung und Vermeidung von typischen Risikofaktoren besonders wichtig seien.

Was genau ist ein »Ductus botalli«?

Die Ärztin und Medizinjournalistin erklärte mit einfachen und verständlichen Worten operative Eingriffe wie den Herzkatheter, den Schrittmacher und den Bypass. Die speziellen Fragen aus dem Publikum beantwortete sie ausführlich und kenntnisreich. Abschließend bedankte sie sich für die gute Zusammenarbeit mit den Kollegen im Deutschen Taschenbuch Verlag.

 


David Abbott: Die späte Ernte des Henry Cage

Debüt mit über 70 Jahren

Am Freitag wird David Abbott im Rahmen der dtv-Lesewoche in München lesen. Lesen und Hören Sie schon jetzt, David Abbotts Gedanken zu seinem Debütroman ›Die späte Ernte des Henry Cage‹.

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3. Tag der dtv-Lesewoche: Dora Heldt im Gespräch mit Rudolf Frankl

Bestsellerautorin und Verlagsvertreterin Dora Heldt alias Bärbel Schmidt erzählt

»Bist Du im Moment Dora oder Bärbel?« – Dora Heldt/Bärbel Schmidt erzählt über ihr Leben als Bestsellerautorin und Verlagsvertreterin.

 

Mit Humor und norddeutschen Charme beantwortete Dora Heldt alias Bärbel Schmidt am Nachmittag die Fragen des dtv Vertriebs- und Marketingleiters Rudolf Frankl. Er beschrieb sie als eine kluge, attraktive und charmante Frau, eine Bestsellerautorin, deren Bücher weit mehr als 2 Millionen Mal verkauft wurden. Zudem reist sie als Verlagsvertreterin für den Deutschen Taschenbuch Verlag.

»Mein Vater wird immer mehr Heinz«

Im Dialog sprach Dora Heldt über Vorbilder ihrer Figuren, die Familie, ihre beiden Berufe und ihr neues Buch ›Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt‹, das im November 2011 erscheint. Abschließend wünschte Dora Heldt dem Deutschen Taschenbuch Verlag zum 50-jährigen Jubiläum weiterhin kreative Köpfe, Neugier, Mut und gute Laune.