Ein Widerstandskämpfer, der seinem Sohn nichts erzählte, und ein alter Mann, der sich seiner Heldentaten rühmt: In dem ausgezeichneten Roman ›Die Legende unserer Väter‹ lotet der französische Schriftsteller und Journalist Sorj Chalandon den Grat zwischen Wahrheit und Lüge, Erinnerung und Geschichtsschreibung aus.
Das Babylon und der Progress Film-Verleih ehren am 16.12. um 20 Uhr in Berlin die kürzlich verstorbene, bedeutende deutsche Nachkriegsschriftstellerin Christa Wolf mit einer filmischen Gedenkveranstaltung. Gezeigt wird Konrad Wolfs Adaption des Romans ›Der geteilte Himmel‹, ein »Meilenstein des deutschen Kinos« Die Welt, 2009.
Hintergrund
Denis Thériault: Siebzehn Silben Ewigkeit
13. Dezember 2011
Die magische Kraft der Poesie
Der franko-kanadischen Schriftsteller Denis Thériault entführt seine Leser mit ›Siebzehn Silben Ewigkeit‹ in eine Welt voller Poesie, Leidenschaft und Sinnlichkeit. Dabei wandelt er zielsicher zwischen den Grenzen von Realität und Fantasie, um die Leser mit einem unerwartetem Ende ein letztes Mal zu überraschen.
Odile Kennel erzählt mit ›Was Ida sagt‹ in einer schönen und sinnlichen Sprache einen französisch-deutschen Familienroman aus der Perspektive von drei Frauen. Eine Geschichte über Freundschaft, und Verrat, Vergessen und Verschweigen, die eng mit den historischen Ereignissen verwoben ist.

22 Britannia Road
In Aureks kleinem Körper schlägt das dunkle Herz der vielen Verlorenen, als Silvana mit ihm nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges an Bord eines Schiffes geht. Die Reise von Polen nach England, wo Janusz, ihr Mann, die beiden nach Jahren der Trennung erwartet, ist eine Reise ins Ungewisse. Silvana weiß, sie muss sich neu erfinden. Sie und Aurek haben den Krieg überlebt, aber werden sie und Janusz wieder ein Paar sein, werden sie Aurek ein sicheres Zuhause geben können? Geheimnisse stehen zwischen ihnen, die sie nicht miteinander zu teilen wagen.
Podcast: Download (Duration: 9:03 — 8.3MB)
In einer bilderreichen und atmosphärischen Sprache erzählt Odile Kennel in ihrem Debütroman ›Was Ida sagt‹ eine Familiengeschichte aus der Perspektive von drei ganz unterschiedlichen Frauen, die durch ein Familiengeheimnis gleichsam getrennt wie verbunden sind.
Auf der Frankfurter Buchmesse hat die sympatische Autorin mit uns über die Idee zu ihrem Roman, die Bedeutung von Sprache und ihre deutsch-französischen Wurzeln gesprochen. Weiter lesen

Das Schweigen meiner Mutter
Es gab eine Mutter, aber keinen Vater. Es gab auch keine Geschichten von ihm, keinen Hinweis auf ihn, sein Leben, seinen Verbleib. Wo war er? Hatte er die Familie verlassen? War er tot?
Hören Sie diesen Monat in unserem Podcast einen Ausschnitt aus ›Das Schweigen meiner Mutter‹ der israelischen Autorin Lizzie Doron.
Podcast: Download (Duration: 9:27 — 8.7MB)





