Weihnachten in Island

Thráinn Bertelsson erzählt

Über Island, Gastland der Frankfurter Buchmesse 2011, haben wir in diesem Jahr viel gehört und vor allem viel gelesen. Wir wissen jetzt, dass Island weitaus mehr zu bieten hat, als Vulkane, Schafe und eine große Wirtschaftskrise. Aber wie feiern die Isländer eigentlich Weihnachten? Der isländische Schriftsteller Thráinn Bertelsson verrät es uns.

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Kristín Steinsdóttir: Eigene Wege

Frankfurter Buchmesse 2011 - Gastland Island

›Sagenhaftes Island‹ lautet der Slogan der Frankfurter Buchmesse 2011 und seinem Ehrengast Island. Auf der kleinen Vulkaninsel hat sich eine bunte Literaturszene entwickelt. Eine Perle isländischer Literatur ist der kleine aber feine Roman ›Eigene Wege‹ von Kristín Steinsdóttir.

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Kreativ, bunt und immer »unter Freunden« – die Literaturszene Islands

›Niemandstal‹, ›101 Reykjavik‹ und Co.

Was reizt Dich bloß an dieser kargen, gottverlassenen Insel?, fragt mein Vater mich immer wieder. Mit Kopfschütteln nehmen er und einige meiner Freunde zur Kenntnis, dass ich seit fünf Jahren mehrere Monate des Jahres auf Island lebe. Was kann Island mit seinen knapp 320.000 Einwohnern schon bieten?, kommentieren sie.

In diesen Tagen, wo die Medien gefüllt sind mit Berichten über das Inselvolk, lernen sie, dass Island offensichtlich einige gute Literaten hervorbringt, sonst wären wohl nicht rund 200 Werke ins Deutsche übersetzt worden.
In den Medienberichten wird dabei stets die Kreativität der Isländer beschworen. Sie ist inzwischen schon fast zu einer Art Klischee geworden, ähnlich wie der angebliche Glaube an Elfen.

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Hallgrímur Helgason: Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen

Wie einem das Morden zu einem durch und durch heiligem Dasein verhilft

Es läuft nicht gut für den Auftragskiller Toxic. Um seiner Verhaftung zu entkommen, muss er einen Mann umbringen und dessen Identität annehmen. Dummerweise handelt es sich dabei um einen amerikanischen Fernsehprediger auf dem Weg nach Island ...

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Alva Gehrmann: Alles ganz Isi

Schafe, ein Komiker als Bürgermeister, Vulkanausbruch und die Krise - Alles ganz Isi!

Seit 2006 lebt die freie Journalisten Alva Gehrmann mehrere Monate im Jahr auf Island. Genügend Zeit, um zu lernen, wie man das isländische Nationalgericht, getrockneten Hai, am besten hinunterbekommt, wo sich die wahren Cafés der Isländer befinden und um sich das isländische Lebensmotto »þetta reddast« (zu deutsch: das wird schon irgendwie klappen) anzueignen.

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